Während die OMA-Vision beständig vorangetrieben wird, beleben engagierte Menschen aus Weimar und der Region das Gebäude. Sie haben dort Ateliers oder arbeiten ehrenamtlich im OMAcafé.
Das OMAcafé als gemeinschaftlicher Ort versorgt Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops und Konzerte mit einer Infrastruktur. Manche Akteur*innen bleiben für ein paar Monate, andere für mehrere Jahre in der OMA. Sie machen die OMA zu einem Heim für Ideen und Projekte, sowohl regional als auch überregional.

Alan Bern

Alan Bern

Alan Bern ist Mitbegründer und Direktor der Other Music Academy (OMA). Er ist Vorsitzender des other music e.V., Gründer und Künstlerischer Leiter des Yiddish Summer Weimar und des OMA Improvisation Project. Er ist tätig als Komponist, Arrangeur, Pianist und Akkordeonist, Dozent, Kulturaktivist und Philosoph. Er ist Mitbegründer und Leiter von Brave Old World, Gründer und Leiter von The Other Europeans, Diaspora Redux, dem Semer Ensemble u.a.   Er hofft, dass die OMA dazu beiträgt, dass mehr Menschen weniger Ängste haben, in Berührung mit anderen Menschen und mit sich selbst zu kommen.

Katrin Füllsack

Katrin Füllsack

Mutter. Freundin. Wegbegleiterin. Vorantreiberin. Projektmanagerin. Koffeinfreienkaffeetrinkerin. Katrin ist verantwortlich für die Sanierung der Other Music Academy und managt Projekte innerhalb der OMA. Sie vertritt den Chef im Vorstand, wenn er außer Haus ist ;-).

Valentin Schmehl

Valentin Schmehl (Berlin/Weimar)

Valentin ist Performer, Tanzwissenschaftler und Kulturaktivist. 2011 erfuhr er von Alan Bern bei einem Uni-Seminar von der OMA-Vision. Er konnte darin seine Zukunft erkennen und die Faszination für das, was bei OMA zusammenkommt, lässt ihn seither nicht mehr los. Er unterstützt OMA in Management und Strategie, durch Projekte, Fördermittelakquise und durch netzwerken. Er sieht in der OMA die konsequente Zusammenführung von sozialen, künstlerischen und wissenschaftlichen Aufgaben, wo sonst meist eine dieser Dimensionen vernachlässigt wird.

René Renschin

René Renschin

Mensch, Weimarer, *Pieps*, Bauhaus-Studierender, Künstler, Schachspieler, begeisterter indirekter Lacan-Leser.
Betreut, hilft, organisiert, managt, räumt hin und weg, however u call it, Veranstaltungen. Hat ein offenes Ohr und freut sich auf eure Ideen und Anregungen, Begegnungen, Vertrautes und Neues.

OMA People

Franziska Becher

Franziska Becher

Geprägt sind ihre Arbeiten von traditionellen Werten, Identitäten und Schicksalen.
Sie arbeitet mit Themen zu Region, Identität, Diskrimination, verbunden mit sozialen Umständen, gepaart mit der Globalisierung und dem Mainstream. Ihr Studio in der OMA ist kein klassisches Künstleratelier, es dient zur Recherche, Labor und Produktion unterschiedlichster künstlerischer Ausdrucksmittel.

Foto: Franziska Becher

Katja Weber

Katja Weber

Katja(ilm)Weber, www.buzzofanticipation.de, ist seit 2012 Hauskünstlerin im 2. OG., als Atheistin momentan mit dem Entwurf eines zeitgemäßen Olymps befasst, malt gern und trickfilmt – www.vimeo.com/24134865 am liebsten bei Livemusik, dann hilft manchmal Fr. Anz, Marimbaspiel, früher schonmal da und immer wieder gern zu Besuch aus Bayern.

Foto: Katja Weber

René Renschin

René Renschin

René Renschin – Überlagerungszustände – Quantenschaum – "Schröderings Katze"– sind seit meiner Kindheit und Jugend Ausgangspunkte für Denken und Handeln.
Ich konfrontiere mich mit den sich ständig multiplizierenden Medien und Materialien meiner Zeit.
Wie werden unsere Seh- und Denkgewohnheiten verändert?
Verdichten, Verschieben, Tauschen, Sabotieren - Techniken die Gattungsgrenzen fallen lassen. Die OMA ist für mich ein Ort, die Trennungen zwischen Kunst, Wissenschaft und Sozialem zu überwinden. Fähigkeiten, die ich über die bisherigen Bildungsstätten oder über andere Wege angehäuft habe, werden hier zum Zusammenspiel aufgefordert!

Foto: René Renschin

Saori Kaneko & Richard Welz

Saori Kaneko und Richard Welz

Richard setzt sich in Werkkomplexen zwischen Dokumentation und Inszenierung mit performativen, experimentellen und konzeptuellen Aspekten der Fotografie auseinander. Saori befragt in ihrer Kunst den Hang der Menschheit zur Selbstzerstörung, eine wichtige Rolle spielt seit der Katastrophe von Fukushima 2011 unser Umgang mit Atomenergie.

In ihrer Gemeinschaftsarbeit "made by us" beschäftigen sie sich künstlerisch-wissenschaftlich mit der Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt.

Warum sie in der OMA ein Atelier haben?
"Die OMA ist für mich ein wichtiger kultureller Treffpunkt. Hier lerne ich neue Leute verschiedenster Bereiche kennen und habe Kontakt zur aktuellen Kulturszene." (Saori)
"Ein klassisches Atelier kommt für mich nicht in Frage. Die OMA bietet für mich nach dem Studium einen idealen Ort mit unmittelbarer Nähe zu kulturell interessiertem Publikum und zu Künstlern. Kulturelles Engagement in der OMA betrachte ich meinerseits als selbstverständlich." (Richard)

Foto: Saori Kaneko