Die OMA ist das Zuhause für alle Projekte des OMA e.V. – irgendwo zwischen Knotenpunkt und Wohnzimmer. Menschen verschiedenster Hintergründe engagieren sich in der OMA in unzähligen Weisen, manche für ein paar Monate, andere über Jahre hinweg. Lern' uns kennen und schau, was wir hier machen!

#Vorstand #Aufsichtsrat #Büro #Live OMA #Haus, Hof, Garten #Kinder & Jugendliche #Entwicklung #Media #Yiddish Summer #openpavillon #OMA Improv #OMAworks #Middle Eastern Music & Cultures
Alan Bern

Alan Bern

Alan Bern ist Mitbegründer und Direktor der Other Music Academy (OMA). Er ist Vorsitzender des Other Music Academy e.V., Gründer und Künstlerischer Leiter des Yiddish Summer Weimar und des OMA Improvisation Project. Er ist tätig als Komponist, Arrangeur, Pianist und Akkordeonist, Dozent, Kulturaktivist und Philosoph. Er ist Mitbegründer und Leiter von Brave Old World, Gründer und Leiter von The Other Europeans, Diaspora Redux, dem Semer Ensemble u.a.   Er hofft, dass die OMA dazu beiträgt, dass mehr Menschen weniger Ängste haben, in Berührung mit anderen Menschen und mit sich selbst zu kommen.

Projekte:
Vorstand, Entwicklung, Yiddish Summer, OMA Improv, OMAworks, Middle Eastern Music & Cultures

Katrin Füllsack

Katrin Füllsack

Mutter. Freundin. Wegbegleiterin. Vorantreiberin. Projektmanagerin. Koffeinfreienkaffeetrinkerin. Katrin ist verantwortlich für die Sanierung der Other Music Academy und managt Projekte innerhalb der OMA. Sie vertritt den Chef im Vorstand, wenn er außer Haus ist ;-).

Projekte:
Vorstand, Büro, Live OMA, Haus, Hof, Garten, Kinder & Jugendliche, Entwicklung, Yiddish Summer, OMAworks

Andreas Schmitges

Andreas Schmitges

Andreas Schmitges ist Musiker, Tanzmeister, Kulturmanager, künstlerischer Berater, Workshopdozent und Forscher – vor allem im Bereich jiddischer Musikkultur. Er ist studierter Jazz-Gitarrist (HfMT Köln) und Mandolinist sowie Verfasser einiger Aufsätze zu jiddischer Musik und Tanz. Von Beginn an war er dem Yiddish Summer und der Other Music Academy verbunden und schätzt sich als Vorstandsmitglied des Other Music Academy e.V. glücklich, beim Entwicklungsprozess der OMA dabei zu sein.

Projekte:
Vorstand, Kinder & Jugendliche, Entwicklung, Yiddish Summer, OMAworks, Middle Eastern Music & Cultures

Johannes Paul Gräßer

Johannes Paul Gräßer

Johannes Paul Gräßer ist Musiker und Kulturmanager. Er ist Produktionsleiter des Yiddish Summer Weimar und koordiniert die Other Music Academy e.V. Geschäftsstelle. Kernanliegen seiner Tätigkeit ist das Bewahren und Weiterentwickeln jiddischer Kultur. Gespeist durch die Philosophie der OMA verbindet er die Ebenen Musik, Forschung und soziales um die Bandbreite und Tiefe jiddischer Kultur zu vermitteln.

Projekte:
Büro, Yiddish Summer

Valentin Schmehl

Valentin Schmehl (Berlin/Weimar)

Valentin ist Performer, Tanzwissenschaftler und Kulturaktivist. 2011 erfuhr er von Alan Bern bei einem Uni-Seminar von der OMA-Vision. Er konnte darin seine Zukunft erkennen und die Faszination für das, was bei OMA zusammenkommt, lässt ihn seither nicht mehr los. Er unterstützt OMA in Management und Strategie, durch Projekte, Fördermittelakquise und durch netzwerken. Er sieht in der OMA die konsequente Zusammenführung von sozialen, künstlerischen und wissenschaftlichen Aufgaben, wo sonst meist eine dieser Dimensionen vernachlässigt wird.

Projekte:
Haus, Hof, Garten, Entwicklung, openpavillon, OMA Improv, OMAworks

Dieter Ehrle

Dieter Ehrle

Dieter berät und vertritt als Rechtsanwalt Stiftungen, Vereine und andere gemeinnützige Organisationen. Er ist in Wirtschaft und Politik gut vernetzt und ist in verschiedenen Organisationen in ehrenamtliche Ämter gewählt. Für die OMA ist er im Aufsichtsrat tätig.
Improvisieren bei der Suche nach Lösungen und kreatives Entwickeln von Projekten sind der Kern seiner Beratungstätigkeit. Die kreativen und weltoffenen Konzepte der OMA hat er schnell verinnerlicht und Parallelen zu seiner beruflichen Tätigkeit entdeckt.
Thüringen hat mit der OMA einen einzigartigen Lernort außerhalb des gängigen Hochschulbetriebs gewonnen. In politischer und ethischer Sicht sieht Dieter die Besonderheit der OMA und des Yiddish Summer Weimar dar, dass am Ort des Schreckens (Buchenwald und Weimar) ein neues Miteinander und Entwickeln der jiddischen Musiken entsteht und gefördert wird, mit Menschen aus nah und fern, die keine gemeinsame Sprache teilen außer der Sprache der gemeinsamen Musik.

Projekte:
Aufsichtsrat, Entwicklung

Grit Kunert

Grit Kunert

Grit erforscht als Biologin das Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Insekten. Sie kennt die OMA (früher YSW) von Beginn an. Nach ersten Kontakten als Zuhörerin wurde sie später Teilnehmerin und unterstützt heute die OMA auch im Aufsichtsrat. Grit fasziniert an der OMA die offene, freie Art zu lernen, gerade auch mit und aus „Fehlern“, und das Zusammenbringen unterschiedlichster Menschen. Als Klarinettistin und Wissenschaftlerin ist sie begeistert von der Betrachtung der Musik mit Blick auf deren Funktion und Geschichte; Musik als Kommunikation zwischen den Musikern; Musik als Entwicklung und Ausdruck von Fähigkeiten und Gefühlen.

Projekte:
Aufsichtsrat

Daniel Gaede

Daniel Gaede

"Aufsichtsrat“ klingt nach einem wichtigen Posten in einem großen Konzern – das ist nicht so ganz die Beschreibung dessen, was wir in der OMA zu verantworten haben. Mit meinen Erfahrungen als Vorstand in anderen Vereinen wurde ich gefragt, ob ich – gemeinsam mit Grit und Dieter  - die internen Entwicklungen  und externen Bedingungen der OMA-Aktivitäten im Blick halten könnte. Das machen wir und ich bin noch immer tief beeindruckt von der außergewöhnlichen Leidenschaft, dem Engagement, der Selbstreflexion und der Offenheit aller Beteiligten.
Meine Basis bilden die politische Analyse mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung sowie viele Erfahrungen mit Israel in Nahost und jüdischem Leben in Europa. Wie können wir mit Traumata umgehen und Resilienz stärken?Und was können da Kultur, Kunst und Religion positiv bewirken? Einige Antworten kannst Du / können Sie erhalten, wenn Du / Sie uns auf dieser lebenslangen Reise begleiten, auf der der Yiddish Summer und das Haus der OMA  ganz in der Nähe vom Bahnhof Weimar wichtige Halte sind, um tiefere Einsicht in unsere Vergangenheit,, Gegenwart und Zukunft zu gewinnen.

Projekte:
Aufsichtsrat

Katrin Petlusch

Katrin Petlusch

Katrin ist dem Festival und Verein seit 2002 mit Herz und Seele verbunden: zunächst ganz frisch nach dem Studium bei den Klezmer Wochen Weimar, dann bis 2013 Gründungs- und Vorstandsmitglied des Other Music Academy e.V. und danach in verschiedenen Bereichen des Festivals tätig. Derzeit koordiniert sie die Künstlerbetreuung. Sie studierte Kunstgeschichte, Psychologie und Neuere Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist als Kulturmanagerin für verschiedene Kulturvereine und Projekte unterwegs.

Projekte:
Büro, Yiddish Summer

Birgit Plank-Mucavele

Birgit Plank-Mucavele

Birgit hat viele Jahre als Kulturmanagerin für Goethe Kulturgesellschaften in Simbabwe und Mosambik gearbeitet. In Weimar wurde die OMA schnell ihr Wohlfühlort und gab den Impuls das Afrikafest zu organisieren. Birgit kommuniziert gerne, mag Menschen, ist offen und neugierig. Für Birgit sind Kunst, Kultur und Wohlbefinden nicht voneinander zu trennen und jeder Mensch sollte dazu Zugang haben. Birgit arbeitet in der Projektverwaltung und interessiert sich für die Weiterentwicklung der OMA Vision.

Projekte:
Büro, Yiddish Summer, OMAworks

Sabrina Rostek

Sabrina Rostek

Ich bin eine ausgeglichene Geisteswissenschaftlerin mit kreativen Ambitionen und dabei Freundin pragmatischer Lösungen. Zuhause bin ich liebevolle Mutti und Naturmensch. Für die OMA erledige ich mit geduldiger Zahlenliebe jegliche Zettelwirtschaft; arbeite in den Untiefen der Vereinsadministration und beackere leidenschaftlich Verwendungsnachweise. Die OMA ist für mich eine kleine, schwimmende, wandelbare Insel, die ich immer wieder neu entdecke. Hier ankern Projekte und Menschen, die die Insel tanzend vorantreiben, um neue Horizonte zu erkunden

Projekte:
Büro, Yiddish Summer

Dirk Hornschuh

Dirk Hornschuch

Wenn Dirk nicht gerade an seinem neuen Comic zeichnet, in Rumänien oder Ungarn herumreist oder Feuchtbiotope in Mitteldeutschland erkundet, studiert er Grafik- und Kommunikationsdesign in Halle an der Saale. Er ist für die Pressearbeit beim Yiddish Summer Weimar zuständig und kennt das Festival seit 2017, als er dort zum ersten Mal als Freiwilliger mitgeholfen hat. Das bedeutet auch: Unzählige Nächte in der OMA zu verbringen, sich allein bei einem Sommergewitter im Produktionsbüro zu gruseln oder Künstler*innen bei ihren Konzertproben erst zu stören und dann zuzuhören.

Projekte:
Media, Yiddish Summer

Alma Roggenbuck

Alma Roggenbuck

In der OMA und beim YSW bin ich meistens vor meinem Laptop, wenn ich Anträge für die Projektfinanzierung schreibe.
Sonst bin ich politische Aktivist*in und kämpfe für Nischen in der Welt, die weniger sexistisch, weniger antisemitisch, weniger rassistisch, weniger transfeindlich sind: die Power und Community bedeuten.
Die OMA ist für mich so ein Ort, und kein Ort; neu erfundene Diaspora. Eine Insel des Widerstands in einer Welt voll Herrschaft und Gewalt. Ein großes Fuck You in die Gesichter der Faschist*innen, die nicht wollen, dass er tanzen, atmen, existieren.

Projekte:
Yiddish Summer

Sayumi Yoshida

Sayumi Yoshida

studierte Visuelle Kommunikation am Tokyo Designer Gakuin College und an der Hochschule der Künste Berlin (heute Universität der Künste). Nach ihrem Diplom 1993 arbeitete sie als freischaffende Künstlerin an diversen Projekten im Bereich Sound- und Rauminstallation, sowie als selbstständige Grafikerin.

Seit 2010 ist sie für das visuelle Erscheinungsbild des Other Music Academy e.V. zuständig. Sie gestaltet die Webseiten und entwirft alles, vom Plakat bis zum T-Shirt für den Yiddish Summer, die Other Music Academy und den Verein.
Außerdem beschäftigt sie sich seit langer Zeit mit jiddischem Tanz und gibt Tanzworkshops in Japan (bei Yiddish Academy Tokyo, an der Universität Osaka und bei Japanese‐Jewish Friendship and Study Society in Kobe), Berlin, Leipzig, London und Italien.

Seit 2006 ist sie Mitglied des Berliner Tanz-Ensembles "TarantaScalza" (Tarantella – traditioneller süditalienischer Tanz), mit dem sie auf vielen Festivals auftrat.

Projekte:
Media, Yiddish Summer, OMA Improv, OMAworks

Eyal Davidovitch

Eyal Davidovitch

Interdisziplinärer Künstler und Filmemacher, studierte an der Sam Spiegel Filmhochschule in Jerusalem und graduierte im geisteswissenschaftlichen Marc Rich Stipendienprogramm an der Universität Tel Aviv. Schon bei der ersten Begegnung hat sich Eyal in die OMA verliebt. Seitdem hat er regelmäßig bei Projekten wie dem Yiddish Summer oder dem #openpavillon mitgewirkt, als Filmemacher und Designer. Er filmt parallel einen Dokumentarfilm über die OMA. Er glaubt fest an die Vision der OMA und hofft auf eine Welt voller OMAs überall. Derzeit lebt und träumt Eyal in Berlin.

Projekte:
Media, openpavillon, OMAworks

Andie Welskop

Andie Welskop

Ich bin Andie Welskop, Manager des Zughafen Kulturbahnhofs (seit 18 Jahren in Erfurt), und seit 2013 Vereinsmitglied in Other Music Academy e.V. und seitdem Freund von OMA und Alan und vielen anderen. Begonnen hat die Freundschaft mit dem Song Paris im Studio von Clueso. Ich bin Supporter, vermittele Kontakte, helfe bei Projekten insbesondere YSW und Infrastruktur, berate und werbe für YSW und OMA  Für mich ist die Oma ein Symbol meiner Freundschaft zu Alan, zu allen anderen, die ich durch sie und dort kennengelernt habe, eine philosophische Metaebene, ich habe viel dort gelernt und mein Wissen weitergegeben, viel erlebt. Ein Ort des Lernens und des Streits, der Kulturen, der Meinungen und Geister und sie steht für Other Music Academy, nicht für ein Haus aus Stein, für die ganze Idee.  Ich wünsche mir eine Foto Ausstellung zusammen mit Yulia Vendeland in der OMA oder bei YSW.

Projekte:
Haus, Hof, Garten, Entwicklung

Ben Niran

Ben Niran

Ben hat Musik und Kreatives Schreiben in Jerusalem studiert, wo er später auch als Journalist beim Jerusalem Report mit Fokus auf zeitgenössische europäische jüdische Kultur gearbeitet hat. Seit seinem Umzug nach Berlin 2016 arbeitet er als freischaffender Autor und Übersetzer. Er hat die OMA über Jahre als Übersetzer und Redakteur unterstützt, seit Kürzerem auch als Pressebeauftragter für Internationales. Mit seinem eigenen vermischt europäisch-US-amerikanisch-israelischen Hintergrund schätzt er die OMA nicht nur als einzigartiges und inspirierendes Kulturprojekt, sondern auch als einen wichtigen persönlichen Bezugspunkt.

Projekte:
Media, Yiddish Summer

Eva-Maria Thiele

Eva-Maria Thiele

Eva-Maria studiert Nahoststudien & Politikwissenschaft, liebt Musik, Natur, Cafés, Reisen und gute Bücher. Nach dem ersten Volunteering 2014 beim Yiddish Summer Weimar hat sie das Festival mit seiner einzigartigen kreativen Atmosphäre, dass Menschen diverser Backgrounds und Expertisen zusammenbringt, nicht mehr losgelassen. Sie unterstützt das Projektmanagement bei der Durchführung des Festivals und in der Administration. Die Vision der OMA sieht sie verwirklicht in den durchgeführten Projekten und hofft, dass diese kreative lernende Gemeinschaft weiter einen nachhaltigen Beitrag für die Gesellschaft leistet.

Projekte:
Yiddish Summer, OMAworks

Jordan White

Jordan White

Ich bin ein australischer Musiker, der in Weimar wohnt und arbeitet. Ich spiele E-Gitarre, komponiere instrumentale und elektronische Musik und falle irgendwie häufiger in Jobs rein, wo ich sehr viele Mails schreiben muss oder immer mal wieder viel herumtragen muss. Außerhalb meiner Arbeit an der OMA unterrichte ich Gitarre an der Volkshochschule in Weimar, bin Projektmanager der Landesjugendbigband Thüringen, und versuche viel Musik zu machen.

Ende 2018 hat mich die Hoffnung, Konzerte in der OMA organisieren zu dürfen, zu Alan geführt, und einige Tagen später lernte ich den OMA-Vorstand kennen. Da wurde mir klar, dass die OMA nicht nur ein Raum ist, wo ich ab und zu mal Konzerte veranstalten kann, sondern ein ganz besonderes Projekt, wo ich mein Leben als Musiker mit meinem Drang nach politischer Arbeit verbinden kann - und sogar irgendwie dafür bezahlt werde! Seit ungefähr 2014 war ich auf der Suche nach so etwas, und die wunderschöne multikulturelle Gemeinschaft an der OMA, die mir am Anfang nur als netter Pluspunkt erschien, ist schnell ein Grund geworden, viel länger als geplant in Weimar zu bleiben. Derzeit veranstalte ich Konzerte in der OMA, helfe beim Yiddish Summer (Gender Awareness, Tontechnik, Sachen tragen), und verbringe viel Zeit dort mit E-Gitarre üben oder Komponieren. Es ist da einfach so schön!

Projekte:
Live OMA

Agnes Kern

Agnes Kern

Agnes ist Kunsthistorikerin und Tanzwissenschaftlerin. In der OMA arbeitet sie im #openpavillon als Projektmanagerin, und gestaltet die Cabaret-Werkstatt mit. Sie ist der radikalen Überzeugung, dass soziale Verbundenheit die Welt retten kann, und dass Diversität das Potenzial einer Gesellschaft ist. Für Agnes ist die OMA eine wertschätzende, warmherzige, empowernde Plattform, die für ein solidarisches Miteinander in der Gesellschaft steht.

Projekte:
Kinder & Jugendliche, openpavillon

Sabine Roselt

Sabine Roselt

Sabine ist angehende Musikwissenschaftlerin und Kulturmanagerin. Sie hat die OMA in ihrem FSJ Kultur kennengelernt und das Team, das Haus und die Idee der OMA schnell in ihr Herz geschlossen. Im Verein ist sie hauptsächlich für den Social Media-Auftritt des Yiddish Summer Weimar zuständig und sammelt viele Erfahrungen im praktischen Kulturmanagement. Wenn sie gerade nicht am Laptop arbeitet, genießt sie gern Konzerte im OMA Café.

Projekte:
Media, Yiddish Summer

Maike & Daniel Gaede

Maike & Daniel Gaede

Maike und Daniel Gaede leben seit 1995 in Weimar, hatten viel mit der Gedenkstätte Buchenwald, aber auch Dank  ihrer Kinder mit der Waldorfschule zu tun. Über "Transition Town Weimar" sind sie auf die Solidarische Landwirtschaft gestoßen und sind auch sonst ganz gut vernetzt im alternativen Leben der Stadt.
Im YSW und in der OMA wirken sie eher im Hintergrund, helfen aus bei Putz-, Pflanz- und Eintütaktionen und wenn ein Pavillon, eine Leiter, Stoff für "Bobe Mayses", Statisten für die "Megile" oder abends 23h noch vier Schlafplätze gesucht werden.
Normalerweise proben sie in der OMA mit der Band "Munterwegs" und spielen im Klezmer-Orchester Erfurt (Maike  Posaune und Daniel Querflöte). Beide sind Mitglieder im Verein, Daniel gehört außerdem zum Aufsichtsrat der OMA.

Projekte:
Haus, Hof, Garten, Entwicklung

Vivien Zeller

Vivien Zeller

Ich spiele seit meinem 5. Lebensjahr Geige und seit meinem 15 Lebensjahr beschäftige ich mich ausschließlich mit traditioneller Tanzmusik und den dazugehörigen Tänzen..
Mein Augenmerk liegt dabei auf der Musik aus handschriftlichen Notenbüchern des 17.-20. Jh. der Tanzmusiker. Jh. im deutschsprachigen Raums. Ich forsche selbst nach neuen Quellen, habe zusammen mit Kollegen den YouTube Kanal „TradTanzMusik” und die Webseite www.tanzmusikarchiv.de ins Leben gerufen und bin Teil des Organisationsteams des Treffens für deutsche traditionelle Musik „Klangrauschtreffen”.

Ich war von  2011- 2014 Teil des Teams von YSW, als Workshop Leiterin von Instrumentalklassen und Tanzklassen zum Thema Tanzmusik aus Norddeutschland, New Yiddish Dance und der europäischen Tanzbewegung  Balfolk.
Meine zweite große Liebe gehört der Improvisation und daher habe ich seit 2016 das Projekt Management des OMA Improv Projects  übernommen, welches mir sehr am Herzen liegt.

Die OMA ist für mich ein aktiv gelebtes philosophisches Konzept, das meiner eigenen Vorstellung des Zusammenlebens von Menschen, Kunst, Kulturen, Offenheit, Neugierde, Austausch und Verständnis für einander und kritischer Konfrontation entspricht.
Sie ist der Versuch der  Ermöglichung und Verwirklichung  eines humanitäres Lebenskonzepts durch aktive Angebote auf allen Ebenen des menschlichen Miteinanders.
Die Improv-Project Kurse sind z.B. nicht nur Musikkurse, sondern unterstützen eine ganzheitliche Einsicht in das eigene ganz persönliche "Mensch und Musiker sein" mit Ängsten und Stärken, Wegen in und aus einer Krise.
Die musikalische Weiterentwicklung ist hier nicht ohne eine gleichzeitig persönlich-menschliche Weiterentwicklung möglich.
Diese Förderung der tieferliegenden Erkenntnis ist für mich essentiell für alles Lernen und alle positive Entwicklung innerhalb einer humanitären Gesellschaft.

Projekte:
OMA Improv

Nicolaas Cottenie

Nicolaas Cottenie

Nicolaas hat universitäre Abschlüsse in Sinologie, Toningenieurwesen, Musik (Jazzgeige) und Mathematik. Während seines Musikstudiums besuchte er einen Workshop in der OMA wobei er Alan Bern’s Present Time Composition (PTC®️) kennen lernte und sich sofort dafür faszinierte. Diese und viele weitere Workshops führten zu Anstellungen als Forscher in Cognitive Musicology und Embodied Music Cognition an der Universität Leuven, als Forscher in Komposition und Improvisation an der Musikhochschule Antwerpen und als Gastprofessor im Fach Praktische Harmonie und Improvisation ebenfalls an der Musikhochschule Antwerpen. Im Moment wohnt er in Leipzig und widmet sich der musikalischen und organisatorischen Ausgestaltung verschiedener Musikprojekte. Nicolaas Hauptaugenmerk liegt dabei momentan vor allem auf griechischer, rumänischer und jiddischer Musik. Daneben sorgt er für seinen zweijährigen Sohn.
Die OMA ist für Nicolaas besonders wichtig; Sie fungierte nicht nur als Katalysator für seine professionelle Karriere, sondern war für ihn persönlich auch stets ein ganz besonderer Platz und Begegnungsort, an dem Menschen aus den verschiedensten Disziplinen und mit den verschiedensten Hintergründen sich in einer angenehmen und sicheren Atmosphäre treffen können um Wissen und Erfahrungen auszutauschen.

Projekte:
OMA Improv

Johannes Hille

Johannes Hille

Johannes ist Musiker und Kulturmanager und saugt seine Kreativität sowohl aus Verücktem, als auch aus Ernsthaftigkeit. Neben seinem Musikalischen Dasein ist er in der OMA als gute Seele und Organisator für die OMA da. Gerade die Gemeinschaft aus so verschiedenen Charackteren, welche jedoch alle emotional sehr verbunden sind hat es ihm angetan und so blickt er gespannt in die Zukunft der OMA und freut sich auf das, was noch alles kommt.

Projekte:
Live OMA

Alessa Augustin

Alessa Augustin

ist als Freiwillige im Bereich Kultur und Bildung für ein Jahr beim OMA e.V. um die verschiedenen Seiten des Kulturmanagement kennenzulernen und als Teil des OMA-Team die unterschiedlichen Bereiche zu unterstützen. Im Hinblick auf den YSW2020 widmet sie sich der Vorbereitung und Umsetzung des Festivals, aber vor allem der Betreung der Teilnehmende sowie Künstler*innen.

Die OMA als Einsatzstelle hat sie von Anfang durch ihre einzigartigen Philosophie und die offenherzigen Mitarbeiter*innen überzeugt, sodass sie sich darüber freut, diese Philosophie durch die zahlreichen Projekte anderen zu eröffnen und weiterhin neue Musikrichtungen und Kulturen zu erleben.

Projekte:
Büro, Yiddish Summer

Philipp Landwehr

Philipp Landwehr

Als einer der zwei FSJler unterstützt Philipp den Other Music Academy e.V. ein Jahr lang bei allen anfallenden Aufgaben, hauptsächlich kümmert er sich jedoch um die OMA. Während des Festivals ist er in erster Linie für die Teilnehmenden- und Künstlerbetreuung zuständig und meistens in der Musikschule am Infopoint oder im Backoffice anzutreffen. Neben der Arbeit spielt er in seiner Freizeit in diversen Orchestern, Bigbands und Blechquintetten verschiedene Saxophone.

Projekte:
Büro, Yiddish Summer

Xenia Eichwald

Xenia Eichwald

Xenia ist Musikwissenschaftlerin, Kulturmanagerin und hat sich nun dem Studium der Luft-und Raumfahrttechnik gewidmet, weil sie der Überzeugung ist, dass man nie genug Neues erlernen kann. Die OMA ist für sie ebenfalls ein kostbarer Ort des Lernens. Ein Ort für eine offene Gesellschaft, an dem man von und mit Menschen lernen, sich inspirieren und motivieren lassen kann und dabei stets von herzerwärmender Musik umgeben ist. Xenia ist Bestandteil des YSW-Teams und für die Künstlerbetreuung und Reiseplanung zuständig.

Projekte:
Yiddish Summer

Yasmina Budenz

Yasmina Budenz

Buchkinder_Weimar

Wer bin ich? Wortfetzenfängerin. Bleistiftanspitzerin. Ideensouffleuse. Klebetubenzudreherin. Pinselreinigungskraft. Buchbindefee. Kinderzeitungsmacherin. Basteltante. Radioberichtschneiderin. Kunst- und Kulturworkshopmanagerin. Partizipationskämpferin. Projektspinnerin. Inspirationsquellengeist. Materialbeschafferin. Gummibärchenschatzmeisterin. Das bin ich – und noch viel mehr. Ein Hoch auf das tägliche Multitasking.
Die OMA ist ein multikultureller Hotspot und Ideenpool, wo sich Menschen der unterschiedlichsten Couleur zusammenfinden, austauschen und etwas bewegen wollen. Auch dass die OMA People Empowerment lehren und antreiben ist ein weiteres Kriterium, warum gerade in der OMA die Buchkinder ihre Werkstatt aufgebaut haben. Warum nicht groß und klein zusammenbringen? Ein Ort, wo jeder von jedem lernen kann - perfekt! Für uns ist die OMA Kulturaustausch und multipraktikable Werkbank in einem.

Projekte:
Kinder & Jugendliche

Susanne Kurz-Lukas und Fraubaut!

Susanne Kurz-Lukas und Fraubaut!

Susanne ist Gründerin der Handwerksfirma „Fraubaut!“, einer bunt gemischten Gruppe aus jungen und älteren Handwerker*innen. Zusammen entwickelten sie die „solidarische Sommerbaustelle“, die soziale und politische Vereine in ihrer Arbeit unterstützt. So hat sich Fraubaut! 2016 beim Yiddish Summer Festival von der OMA verzaubern lassen, seit 2017 arbeitet das Team in verschiedenen Konstellationen in den #openpavillon-Projekten mit. Das Zusammenbringen von Kunst und Handwerk, das gelebte Empowerment, die interkulturelle, generationenübergreifende Arbeit begeistern Susanne und das Fraubaut!-Team an der OMA.

Projekte:
Haus, Hof, Garten, openpavillon

Peter Niebling

Peter Niebling

Peter hat als Rentner noch immer nicht genügend Zeit für seine vielen Hobbies. Deshalb kümmert er sich (leider viel zu selten und dann kampagnenmäßig) um den Vorgarten der OMA. Als ehemaliger Lehrer steht er zudem für pädagogische Projekte des Hauses zur Verfügung. Auch gehört er einem  Verein zur beschreibenden Pflege der Beat- und Rockmusik an, der in der OMA einen sicheren Unterschlupf gefunden hat. Beim Yiddish Summer beschränkt er sich auf das Genießen. Peter kennt das Haus seit seiner Kinderzeit, es gibt demnach genügend gute Gründe sich dort sauwohl zu fühlen. Vielleicht bremst es gar den Alterungsprozess.

Projekte:
Haus, Hof, Garten, Kinder & Jugendliche

Ilana Reynolds

Ilana Reynolds

Ilana Reynolds (USA/FR) hat sich auf Choreographie und Performance spezialisiert. Als Tänzerin hat sie in den vergangenen vier Jahren in mehreren soziokulturellen und interdisziplinären Projekten der OMA mitgearbeitet, darunter der #openpavillon und Yiddish Summer. Für Ilana ist die OMA ein soziokulturelles Zentrum, das tief verwurzelt ist in sowohl künstlerischen, wissenschaftlichen als auch sozialen Praktiken, die Einzelne und Gruppen verschiedenste Hintergründe bilden, stärken und empowern – um zusammenzukommen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Projekte:
OMA Improv

Anna Grochocka

Anna Grochocka

Anna ist Übersetzerin, Jiddischistin und YSW-Groupie. Als sie im Sommer 2012 bei ihrem Praktikum die OMA das erste Mal betrat, war es Liebe auf den ersten Blick. Seitdem kommt sie immer wieder als Volontärin zum Yiddish Summer Weimar Festival und 2019 zum ersten Mal als Projektkoordinatorin für das Triangle Orchestra: Yiddish Opera!.

Projekte:
Kinder & Jugendliche, Yiddish Summer

Luka Mukhavele

Luka Mukhavele

Ich bin Luka Mukhavele, ein Musikwissenschaftler, Künstler und Instrumentenbauer aus Mosambik, der in Weimar promoviert. Seit ich in Weimar bin, habe ich eine sehr herzliche Beziehung zu OMA aufgebaut. Es ist der erste Ort, an dem ich mein eigenes Konzert und die meisten meiner Konzerte inszeniert habe. OMA hat mir immer ein heimeliges Gefühl gegeben, mit dem freundlichen Team und Publikum. Ich hatte auch die Möglichkeit, an der OMA einen Workshop für Instrumentebau durchzuführen, und mir wurde auch Zugang zur Werkstatt gegeben.

Projekte:
Live OMA

Charlotte Lückhoff

Charlotte Lückhoff
 
Als Therapeutin arbeite ich mit alt gewordenen Menschen, ich liebe Offenheit und habe selten Angst. Kulturelles Leben, echtes Leben und anderes Leben interessieren mich. Ich genieße meine Großfamilienwelt und Ausflüge in ganz andere Zusammenhänge. Öfter kommen mir die Tränen, und ich weiß nicht immer, warum.
Ich bin Charlotte.
Alan hat mich mit der OMA bekannt gemacht, ich durfte von Anfang an verfolgen, was passiert. In den Räumen hatte ich eine Menge spezieller Erlebnisse. Teil einer bunten Menge zu sein, die singt oder arbeitet oder gemeinsam denkt oder tanzt oder spielt - frei, das sind die meisten davon. Ich fühle mich wohl in dieser Atmosphäre, auch älter zwischen den Jungen, völlig anders ausgerichtet oder talentiert, viel unwissender oder erfahrener. Einige Überbleibsel von Veranstaltungen und Projekten erinnern mich daran. Nie ist alles wie das letzte Mal.
Ich unterstütze die OMA und einzelne Projekte gerne! Als lokal gut vernetzte Weimarerin, spontan, mit Gemüse oder Kleinigkeiten, die man so schnell sonst nicht findet, mit Kuchen, wenn "Omas für die OMA" backen oder mit Blumen. Menschen, die die OMA oder den YSW etwas länger besuchen, finden nicht selten bei mir und meiner Familie Herberge. Auch und gerade, weil die Entwicklung der OMA nicht geradeaus geht wie geplant, liegt sie mir am Herzen.

Projekte:
Haus, Hof, Garten

Tayfun Guttstadt

Tayfun Guttstadt

Tayfun Guttstadt ist in Hamburg in eine deutsch-türkisch-jüdische Familie geboren.
Seine Liebe zur Musik hat er mit 13 an der Gitarre entdeckt, wenige Jahre später begann er, sich intensiv mit der Musik des Nahen Ostens zu beschäftigen.
Heute gehört Tayfun Guttstadt zu den gefragtesten Interpreten klassischer nahöstlicher Musik, vor allem an der Flöte Ney als auch als Gitarrist. Nach einem längeren Aufenthalt in Iran und der Türkei sowie des Studiums der Musikwissenschaften, Islamwissenschaften und des Master Religion & Culture lebt Tayfun Guttstadt heute in Berlin als Musiker, Dozent und Autor.

Tayfun Guttstadt beteiligt sich am Yiddish Summer Weimar und der Other Music Academy als Musiker in verschiedenen Ensembles (wie dem Kadya Chor Projekt), als Workshopleiter für Nahöstliche Musik sowie in der Konzeption und Beratung für interkulturelle Projekte, die Brücken schlagen und verbinden sollen.

"Die Other Music Academy ist für mich sehr viel mehr als ein Verein, der es mir ermöglicht, Musik zu machen. Die Other Music Academy ist ein gemeinsames Projekt großartiger Menschen verschiedenster Hintergründe und Disziplinen, die für ein gemeinsames Ziel arbeiten: Verständigung und Austausch durch Kultur auf höchstem Niveau, mit immer neuer Neugier und dem größten Respekt für die Besonderheiten des ´Anderen´. Dies bedeutet mir unglaublich viel."

Projekte:
Middle Eastern Music & Cultures

Jakob J.

Jakob J.

Jakob J. ist Fotograf mit großer Liebe für das Einfangen von gutem Licht. Vor allem, wenn dieses Licht auf die sinnstiftende Arbeit der OMA fällt. Er dokumentiert den #openpavillon und versucht durch seine Fotos die tiefgründigen Geschichten einer Handwerkshand aufzuzeigen, die überraschende Schönheit eines Recycling-Objekts, das gerade von einer Schülerin hergestellt wurde, das Lächeln im Gesicht eines Nachbarn oder, wenn er Glück hat, die magischen Momente, die OMAs Seele ausmachen.
thisismywork.online

Projekte:
Media, openpavillon

Eduardo da Conceição

Eduardo da Conceição

Eduardo da Conceição (geb. 1983 in Valencia, Venezuela) ist portugiesischer Architekt mit Sitz in Berlin. In den vergangenen Jahren schuf er Werke im Bereich der temporären Architektur, der Ausstellungsgestaltung, Installation, Illustration und dem Bühnenbild. In seiner Laufbahn hat er oft in multidisziplinären Teams zusammengearbeitet, was führ ihn das fruchtbarste Arbeitsumfeld darstellt. Hier können im Austausch mit Anderen unterschiedliche Kompetenzen und Neigungen verknüpft und weiter entwickelt werden. OMA ist für ihn ein solches Team geworden – hier kann er die Lernwege nachverfolgen, die von der Gestaltung über die Konstruktion hin zur Belebung und Ausgestaltung verlaufen und entlang dieses Weges junge Schüler*innen und Studierende empowern, an ihrer eigenen Zukunft und ihren zukünftigen Gemeinschaften zu bauen.

Projekte:
Haus, Hof, Garten

Yvonne Andrä

Yvonne Andrä

Mein Name ist Yvonne. Ich bin Filmemacherin, Autorin und Fotografin. In der OMA gibt es einen Raum im Erdgeschoss. Dort haben wir schon mehrfach für Dokumentarfilme gedreht. Seitdem ist das für mich der Raum der Tränen. An keinem anderen Ort auf der Welt habe ich solche Gefühlsausbrüche gefilmt, die in mir und den mich begleitenden Filmemachern teils noch Monate nachgewirkt haben. Und andererseits haben wir in der OMA auch mitbekommen, wie Liebesbeziehungen entstanden. Filmen in der OMA verbindet für mich seitdem die Gewissheit, dass dieser Ort etwas hat, was Menschen emotional und intellektuell zugleich bewegt. Die OMA ist für mich ein Ort der Ermöglichung.

Projekte:
Media

Jörg Kuppermann

Jörg Kuppermann

Jörg Kuppermann ist Architekt und mit seinem Büro GKL Planer Partnerschaft mbB mit den laufenden Baumaßnahmen an der OMA beschäftigt. Das Maß an gelebter Achtsamkeit gegenüber Menschen und Ihren Ansichten in der OMA auf das Projekt zu übertragen, ist ihm besonders wichtig.

Projekte:
Haus, Hof, Garten

Yair Dalal

Yair Dalal

Ich bin Yair Dalal, Komponist, Geiger, Oud-Spieler, Sänger und Lehrer. Ich bin in vielen Musiktraditionen sehr aktiv und sehe ich mich als Teil der globalen Weltmusik-Szene. In den letzten Jahrzenten habe ich 14 Alben aufgenommen, die ein weites und vielvältiges Kulturgebeit abdecken. Sie stellen Israeli, jüdische und nahostliche Musikkulturen authentisch dar und bringen sie zu einer neuen Fusion zusammen. Meine Familie kam von Baghdad nach Israel und meine iraqischen Wurzeln sind tief in meiner Musik verankert.

Außer Musik schaffen, bin ich mit der Aufrechthaltung Musiktraditionen beschäftigt, die vom aussterben bedroht sind – die babylonische iraqische jüdische Tradition und die Musik der Beduine (die Nomaden der Sinai- und Negev-Wüsten).

Beim Yiddish Summer und in der OMA unterrichte ich Music des Nahostens, vor allem die judeo-arabische Musiktradition, geistliche jüdische Musik der Mizrahi (Piyotim), Lieder der Wüste, Instrumental-Stücke und auch meine eigenen Kompositionen. Die Musiker lernen das Phänomen des Maqams kennen und auch die Rhythmen der Musik des Nahostens. Wir improvisiern mit Modi und bilden zusammen ein Orchester.

Yiddish Summer und die OMA sind einzigartig Orte für mich; außergewöhnlich Projekte mit sehr beeindruckenden Menschen, die sie leiten. Orte zum lernen und zum schaffen. Orte des Zusammenseins, wo man die eigene Kunst und die eigenen Gefühl zum Ausdruck bringen kann.

Ich bin sehr froh, als Musiker und Lehrer davon ein Teil zu sein. Allein als Zuhörer ist es auch immer aufregend, da zu sein. Ein großes Herz für die OMA!

Projekte:
Middle Eastern Music & Cultures