Other Music Academy e.V. Team

Der Vorstand

Alan Bern

Vorsitzender Dr. Alan Bern

erhielt 2016 den Weimar Preis und 2017 den Verdienstorden des Freistaats Thüringen. Er ist US-amerikanischer Komponist, Pianist, Akkordeonist, Musikpädagoge, Kultur- und Bildungsaktivist mit Sitz in Berlin seit 1987. Er ist Gründer und Künstlerischer Leiter des Yiddish Summer Weimar und der Other Music Academy (OMA). Seine Beiträge zur Erforschung, Verbreitung und kreativen Erneuerung der jüdischen Musik, u. a. durch Brave Old World, The Other Europeans und The Semer Ensemble, sind international anerkannt. Er ist Begründer von PTC© (Present-Time Composition) einer musikalischen und pädagogischen Methode, die unter Einbeziehung kognitionswissenschaftlicher Erkenntnisse Verfahren der Improvisation und der Komposition zusammenführt. Er hofft, dass die OMA und ihre Projekte dazu beitragen, dass Menschen weniger Ängste haben, und einfacher mit anderen und mit sich selbst kommen können.

Katrin Füllsack

Stellvertretende Vorsitzende Katrin Füllsack

ist Stellvertretende Vorsitzende des Other Music Academy e.V. Als gelernte Kunsthistoriken und Soziologin begann sie zunächst im Yiddish Summer Weimar als Projektmanagerin zu arbeiten. Inzwischen hat sie einen Film gedreht, unterrichtet junge Menschen, knüpfte Kooperation, übernimmt die Bauleitung für die Sanierung des OMA-Gebäudes und konzipiert neue Projekte und Inhalte für die Akademie.

Andreas Schmitges

Vorstandsmitglied Andreas Schmitges

Andreas Schmitges ist Musiker, Tanzmeister, Kulturmanager, künstlerischer Berater, Workshopdozent und Forscher – vor allem im Bereich jiddischer Musikkultur. Er ist studierter Jazz-Gitarrist (HfMT Köln) und Mandolinist sowie Verfasser einiger Aufsätze zu jiddischer Musik und Tanz. Von Beginn an war er dem Yiddish Summer und der Other Music Academy verbunden und schätzt sich als Vorstandsmitglied des Other Music Academy e.V. glücklich, beim Entwicklungsprozess der OMA dabei zu sein.

Das Büro

Johannes Paul Gräßer

Johannes Paul Gräßer

Johannes schreibt Mails, erstellt Listen, telefoniert und trinkt richtigen Kaffee: Er ist Projektmanager des Yiddish Summer Weimar und koordiniert die Other Music Academy e.V. Geschäftsstelle.
Er spielt Geige, ist Musiker und Initiator verschiedener Ensembles und zählt zu den führenden Geigern der Klezmerbewegung.
Er konzertiert auf vielen Bühnen, nicht nur in Deutschland, und ist als Dozent auf Workshops tätig. Seine Arbeit ist geprägt durch die Philosophie der OMA / Alan Bern, verbunden mit dem Anliegen, diese weiter nach außen zu tragen.

„Sich auf Wesentliches, Ursprüngliches besinnen, durch elementare Ehrlichkeit, in der sich das Publikum selbst wiederfinden kann, ist das Kernanliegen meiner Tätigkeit.”

Katrin Petlusch

Katrin Petlusch

Katrin Petlusch ist dem Festival seit 2002 mit Herz und Seele verbunden (zunächst Klezmer Wochen Weimar, dann Yiddish Summer Weimar). Sie ist Gründungsmitglied des Other Music Academy e. V. und begleitete den Verein intensiv bis 2013 als Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin. Sie studierte Kunstgeschichte, Psychologie und Neuere Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und ist seit 2002 als Kulturmanagerin für Vereine und Projekte in unterschiedlichsten Kontexten tätig, wie z. B. Chorverband, deutsch-italienische Gesellschaften oder Koordination des 90. Bauhaus-Jubiläums in Weimar (Bauhausjahr 2009).

Birgit Plank-Mucavele

Birgit Plank-Mucavele

Birgit arbeitet in der Projektverwaltung und interessiert sich für die Weiterentwicklung der OMA Vision. Sie hat viele Jahre als Kulturmanagerin für Goethe Kulturgesellschaften in Simbabwe und Mosambik gearbeitet. In Weimar wurde die OMA schnell ihr Wohlfühlort und gab den Impuls das Afrikafest zu organisieren. Birgit kommuniziert gerne, mag Menschen, ist offen und neugierig. Für Birgit sind Kunst, Kultur und Wohlbefinden nicht voneinander zu trennen und jeder Mensch sollte dazu Zugang haben.

Sabrina Rostek

Sabrina Rostek

Als kreative Büro-Allrounderin arbeitet Sabrina für das Management-Team des Other Music Academy e.V. Eigentlich ist sie eine typische Geisteswissenschaftlerin mit gestalterischen Ambitionen, die Lust auf kulturelles Geschehen hat. Für den Verein erledigt sie vor allem die finanziellen Angelegenheiten des Yiddish Summer Weimar, kann aber auch HTML- oder Computerprobleme lösen und guten Kaffee kochen! Von der OMA möchte sie lernen, wie man Projekte strickt.

Sayumi Yoshida

Sayumi Yoshida

studierte Visuelle Kommunikation am Tokyo Designer Gakuin College und an der Hochschule der Künste Berlin (heute Universität der Künste). Nach ihrem Diplom 1993 arbeitete sie als freischaffende Künstlerin an diversen Projekten im Bereich Sound- und Rauminstallation, sowie als selbstständige Grafikerin.

Seit 2010 ist sie für das visuelle Erscheinungsbild des Other Music Academy e.V. zuständig. Sie gestaltet die Webseiten und entwirft alles, vom Plakat bis zum T-Shirt für den Yiddish Summer, die Other Music Academy und den Verein.
Außerdem beschäftigt sie sich seit langer Zeit mit jiddischem Tanz und gibt Tanzworkshops in Japan (bei Yiddish Academy Tokyo, an der Universität Osaka und bei Japanese‐Jewish Friendship and Study Society in Kobe), Berlin, Leipzig, London und Italien.

Seit 2006 ist sie Mitglied des Berliner Tanz-Ensembles "TarantaScalza" (Tarantella – traditioneller süditalienischer Tanz), mit dem sie auf vielen Festivals auftrat.

Der Aufsichtsrat

Dieter Ehrle

Dieter Ehrle

Dieter berät und vertritt als Rechtsanwalt Stiftungen, Vereine und andere gemeinnützige Organisationen. Er ist in Wirtschaft und Politik gut vernetzt und ist in verschiedenen Organisationen in ehrenamtliche Ämter gewählt. Für die OMA ist er inzwischen im Aufsichtsrat tätig.

Improvisieren bei der Suche nach Lösungen und kreatives Entwickeln von Projekten sind der Kern seiner Beratungstätigkeit. Die kreativen und weltoffenen Konzepte der OMA hat er schnell verinnerlicht und Parallelen zu seiner beruflichen Tätigkeit entdeckt. Er spielt Klavier und Geige für den Hausgebrauch, wurde seine Notenorientierung seit frühester Jugend jedoch nicht mehr los. „Die Faszination für Alans pädagogisches Konzept gewann ich in einem von Schülern des Musikgymnasiums Belvedere in Weimar organisierten Workshop,  als er Schülern, die glaubten, ohne Noten nicht musizieren zu können, innerhalb eines Tages zum freien Spielen verhalf und sie ihre natürliche Musikalität entdecken ließ.“ Hier entdeckte er, dass Improvisation in der Musik die non-verbale Art der Kommunikation ist. OMA ist ein offener Lernort, ein Ort der Selbsterfahrung und Selbsterprobung, des Vortastens in neue Tätigkeiten, Fähigkeiten und des Vortastens in das innere Ich. Zunächst als Workshop und Festival für die frei interpretierte jiddische Musik und der Improvisation begonnen, hat die OMA ihr Konzept dank kreativer Köpfe übertragen auf die Bereiche Tanz und Handwerk … und weitere Tätigkeitsfelder im Bereich der Medienpädagogik sind in Vorbereitung. Thüringen hat mit der OMA einen einzigartigen Lernort außerhalb des gängigen Hochschulbetriebs gewonnen.

In politischer und ethischer Sicht sieht Dieter die Besonderheit der OMA und des Yiddish Summer Weimar darin, dass am Ort des Schreckens (Buchenwald und Weimar) ein neues Miteinander und Entwickeln der jiddischen Musiken entsteht und gefördert wird, mit Menschen aus nah und fern, die keine gemeinsame Sprache teilen außer der Sprache der gemeinsamen Musik.

Grit Kunert

Grit Kunert

Grit erforscht als promovierte Biologin das Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Insekten. Sie kennt die OMA (früher YSW) von Beginn an. Nach ersten Kontakten als Zuhörerin wurde sie später auch Teilnehmerin und unterstützt heute die OMA auch im Aufsichtsrat. Dort sorgt sie mit dafür, daß im Verein auch rechtlich und finanziell alles mit rechten Dingen zugeht. Als Klarinettistin fasziniert Grit an der OMA natürlich die Musik, aber auch die offene, freie Art zu lernen, und das Zusammenbringen unterschiedlichster Menschen.

Daniel Gaede

Daniel Gaede

"Aufsichtsrat“ klingt nach einem wichtigen Posten in einem großen Konzern – das ist nicht so ganz die Beschreibung dessen, was wir in der OMA zu verantworten haben. Mit meinen Erfahrungen als Vorstand in anderen Vereinen wurde ich gefragt, ob ich – gemeinsam mit Grit und Dieter  - die internen Entwicklungen  und externen Bedingungen der OMA-Aktivitäten im Blick halten könnte. Das machen wir und ich bin noch immer tief beeindruckt von der außergewöhnlichen Leidenschaft, dem Engagement, der Selbstreflexion und der Offenheit aller Beteiligten.
Meine Basis bilden die politische Analyse mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung sowie viele Erfahrungen mit Israel in Nahost und jüdischem Leben in Europa. Wie können wir mit Traumata umgehen und Resilienz stärken?Und was können da Kultur, Kunst und Religion positiv bewirken? Einige Antworten kannst Du / können Sie erhalten, wenn Du / Sie uns auf dieser lebenslangen Reise begleiten, auf der der Yiddish Summer und das Haus der OMA  ganz in der Nähe vom Bahnhof Weimar wichtige Halte sind, um tiefere Einsicht in unsere Vergangenheit,, Gegenwart und Zukunft zu gewinnen.